FACHINFORMATIONEN

 

 

Mai 2018

Nach dem Wasserschaden ist vor dem Schimmelschaden
Neuerscheinung: Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau

 

Schimmel und andere Schadfaktoren

 

Alle 30 Sekunden platzt in Deutschland eine Wasserleitung, löst sich eine Dichtung oder eine Armatur leckt.* Meist wird das Ausmaß des Schadens unterschätzt: Zum einen wird die tatsächliche Ausbreitung des Wassers im Fußbodenaufbau nicht erkannt und zum anderen bildet sich während der Trocknung Schimmel: Offensichtlich an der Wand und regelmäßig verdeckt und somit nicht sichtbar im Fußboden - schließlich läuft Wasser nach unten. Nach der Trocknung und nach Schönheitsreparaturen scheint das Problem gelöst. Doch der Fußbodenaufbau lässt sich zeitnah gar nicht vollständig trocknen, weshalb sich zwangsläufig auch dort Schimmel bilden muss. Das zeigen neue Forschungsergebnisse genauso wie die Erkenntnisse von fachkundigen Sachverständigen aus langjährigen praktischen Gutachtertätigkeiten.


Vorsicht statt Nachsicht
Wer versichert ist oder durch einen versicherten Schaden geschädigt wurde sieht sich scheinbar auf der sicheren Seite. „Als Geschädigter sollte man sich nie in die Hände der gegnerischen Haftpflichtversicherung begeben", sagt der Bund der Versicherten. „Das ist der Gegner, der meint es nicht gut mit mir." Viele Versicherer versuchen die Schäden in ihrem eigenen Interesse zu regulieren. Sie empfehlen Sanierungsunternehmen, die den Schaden billig, aber nicht unbedingt vollständig und fachgerecht abwickeln. Eine vermeintliche Lösung, die sich für den Versicherten als fatal erweisen kann: Regelmäßig werden dabei verdeckte, aber relevante Schimmelschäden „übersehen" oder beispielsweise mit Desinfektionsmitteln falsch saniert. Für den Versicherten ist eine fachgerechte und vollständige Beseitigung aller Schäden aus gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen aber wichtig. Fehlerhafte oder unvollständige Sanierungen gefährden die Gesundheit der Raumnutzer. Atemwegserkrankungen allergische und asthmatische Reaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit können die Folge sein. Eine Sanierung der Sanierung ist erforderlich und die verursacht enorme Folgekosten.


Finanzielle Einbußen beim Verkauf
Was viele nicht wissen: Beim Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung drohen massive Einbußen, denn wer will schon einen Schimmelschaden kaufen? Wird das ehemalige Schadensereignis angegeben, sinkt der Wert des Hauses deutlich. Wird bei einer fehlerhaften oder unvollständigen Sanierung das Schadensereignis verschwiegen, drohen andere Fallstricke: Der neue Eigentümer kann die Zahlung von Schadensbeseitigungskosten oder die Rückabwicklung des Kaufes mit Erstattung aller entstandenen Kosten gerichtlich einklagen. Eine verhängnisvolle Situation, die man mit dem nötigen Fachwissen leicht hätte vermeiden können. Denn bei einem versicherten Schaden ist der ursprüngliche schadensfreie Zustand wieder herzustellen - und zwar vollumfänglich.


Wie kommt es zu den Fehlentscheidungen?
Warum wir uns bei Sanierungsfällen so oft falsch entscheiden und den Empfehlungen von Pseudo-Experten Glauben schenken, beschreibt Dr. Gerhard Führer im Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau". Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schadstoffe in Innenräumen versteht es, komplexe biologische und bauphysikalische Sachverhalte praxisnah und verständlich zu erklären. Er deckt die vielfältigen Gründe für Sanierungsfehler auf und erläutert sie anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Bezogen auf verschiedene Problemstellungen wie z. B. Leitungswasserschäden, Hochwasser und Neubaufeuchte informiert Führer anschaulich worauf es bei einer fachgerechten Sanierung ankommt. Entstanden ist ein umfassender Ratgeber für alle, die sich gegen Falschsanierungen wappnen wollen, einen Umbau oder den Neubau eines Gebäudes planen.


Aus dem Inhalt
„Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau" beleuchtet die zunehmende Innenraumproblematik in Gebäuden. Experten gehen davon aus, dass jede 2. deutsche Wohnung einen Schimmelschaden haben könnte. In älteren Gebäuden sind zudem klassische Altlasten wie Holzschutzmittel, Formaldehyd und Faserbelastungen noch immer weit verbreitet. Einerseits wird zur Energieeinsparung immer dichter gebaut, wodurch Feuchtigkeit als Grundlage für jedes Schimmelpilz-/ Bakterienwachstum und chemische Verbindungen nicht (mehr) ausreichend abgeführt werden. Andererseits wird immer schneller gebaut, wodurch den einzelnen Bauteilen immer weniger Trocknungs-/ Ausgasungszeit zugestanden wird. Chemische Verbindungen, physikalische Faktoren, Schimmelpilze und Feuchtigkeit (als Grundlage für jede mikrobielle Aktivität) führen regelmäßig zu großen Schadenspotentialen, weshalb genauso regelmäßig Juristen mit dem Thema beschäftigt sind. Für diese wiederum stellt sich das Problem, darzulegen und notfalls auch zu beweisen, dass die Voraussetzungen für die Durchsetzung von Schadenersatz- und sonstigen Gewährleistungsansprüchen gegeben sind.


Die Themen
- Innenraumhygiene und Schadstoffthematik
- Gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken durch Schadfaktoren in Innenräumen
- Feuchtigkeit als Grundlage für jede mikrobielle Aktivität
- Mikrobiologische Schadfaktoren, Untersuchungsmethoden und Sanierungsmöglichkeiten
- Spezielle mikrobiologische Gesichtspunkte
- Biologisch-chemische Überschneidungen
- Chemische Verbindungen in Innenräumen
- Schadfaktoren an Gebäuden und deren rechtliche Bedeutung
- Besondere Rechtsverhältnisse.
- Geltendmachung und Durchsetzung von Ansprüchen


Das Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau" ist im Bundesanzeiger Verlag erschienen. Die Autoren sind Dr. rer. nat Gerhard Führer und Dr. jur. Bernd Kober. Das Buch hat 410 Seiten bei einem Format von 17 x 24 cm. Die ISBN lautet 978-3-8462-0691-1. Der Preis beträgt 56 €.

 

*) GDV, 2017

 

Die Autoren
Dr. rer. nat. Gerhard Führer
ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen am Institut peridomus in Himmelstadt bei Würzburg und Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems (Österreich).

 

Dr. jur. Bernd Kober
ist Rechtsanwalt und beschäftigt sich als Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht seit Jahren intensiv mit baurechtlichen Problemstellungen.


 

April 2018

8. Würzburger Schimmelpilz-Forum & Jubiläumsfeier 25 Jahre Sachverständigen-Institut peridomus "Schimmel und Psychologie"

 

In diesem Jahr ging das Würzburger Schimmelpilz-Forum neue Wege. Die Fachvorträge des Forums wurden mit der Jubiläumsfeier "25 Jahre Sachverständigen-nstitut Peridomus" kombiniert. Sogar thematisch beschritt das Forum Neuland. Schimmel & Psychologie lautete das Thema, über das sich bisher kaum jemand Gedanken gemacht hat. Trotzdem - oder gerade deswegen - ist der Umgang mit Schimmel in Innenräumen und vor allem dann, wenn Schimmel verdeckt und nicht sichtbar vorliegt, in unserem Alltag eher wenig von Rationalität geprägt.

 

Doch ist unser Verhalten nicht logisch, so fragen sich Viele inwiefern wir uns denn dann psycho-logisch verhalten. Erste Ideen hierzu hat Prof. Dr. Frank Schwab. Er ist Medienpsychologe an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ist unsere Beziehung zu Schimmelpilzbelastungen in erster Linie eine emotionale? Sind in der Auseinandersetzung mit Schadfaktoren am Bau Realitätsverzerrungen am Werk? Welche Formen der Fehlwahrnehmung kennt die Psychologie und wie funktionieren sie? Geht es hier evtl. um unpassende Risikowahrnehmungen? Sind wir als Menschen hier gehandicapt und unvernünftig? Schließlich schauen wir uns den Umgang mit Medien an: Was machen die Medien mit uns und was machen wir mit den Medien? Erfinden wir uns heute unsere eigene Wirklichkeit, fernab von Messungen und Fakten?


Professor Schwab gab Einblicke in unsere Psyche und erläuterte, dass unter anderem Emotionen eine große Rolle spielen. Sie beeinflussen unser Denken, Urteilen, Entscheiden und Handeln. Sind kulturübergreifende, komplexe Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Evolution gebildet haben. So löst z. B. bei existenziell wichtigen Dingen wie der Nahrungsaufnahme ein Schimmelbefall die Emotion Ekel bei uns aus. Zu Schadfaktoren am Bau dagegen sind wir relativ emotionsfrei. Warum? Evolutionstechnisch gesehen bauen wir noch nicht lange genug Häuser. Noch haben wir dazu keine Sensibilität aufgebaut. Zudem ein wichtiger Ansatz sind unsere Überzeugungen. Haben wir diese erst einmal gewonnen, neigen wir dazu an ihnen festzuhalten. Auch dann, wenn diese Überzeugungen später korrigiert werden oder sich als wenig glaubhaft oder gar als schlecht begründet herausstellen.


Auch die Entscheidungsfindung spielt eine wichtige Rolle. Tag für Tag müssen wir unzählige Entscheidungen treffen. Banale wie z. B. rote oder grüne Socken? Auch komplexe Entscheidungen wie beispielsweise der Kauf eines Autos. Steht uns genügend Zeit und ausreichend Information zur Verfügung? Können wir alle Optionen vergleichen und gründlich die Vor- und Nachteile abwägen? Doch wie entscheiden wir, wenn unser Wissen nur begrenzt ist? Die Zeit noch dazu knapp ist, wir keine Lust auf die Auseinandersetzung mit einem komplizierten Thema haben? In diesem Fall greifen wir oft auf Heuristiken zurück. Auch Daumen- oder Faustregel genannt. Der Begriff Heuristik kommt aus dem Griechischen. Er beschreibt eine einfache Denkstrategie für effizientere Problemlösungen. Diese Strategie hilft uns das Nachdenken zu vereinfachen, wenn wir bei wenig Zeit und begrenztem Wissen eine Entscheidung treffen müssen. Doch gerade bei komplexen Sachverhalten wie verdeckten Schimmelbelastungen kann diese Kombi zu fatalen Fehlentscheidungen führen.


Für Dr. Bernd Kober gehört die rechtliche Bedeutung und die Tragweite von Fehlentscheidungen bei Schadfaktoren an Gebäuden zum Alltag. Er ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der Kanzlei Reinhart Kober Großkinsky in Wertheim und Tauberbischofsheim. Dr. Bernd Kober referierte zu den Erkenntnissen aus dem zusammen mit Gerhard Führer neu veröffentlichten Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau".


Grußworte zur Jubiläumsfeier des Sachverständigen-Instituts sprachen Jürgen Schrader aus Würzburg, ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Außerdem Prof. Dr. Helmut Floegl von der Donau-Universität Krems, Prof. Dr. Ulrich Bogenstätter, Hochschule Mainz sowie Mathias Plath, Bereichsleiter Recht und Steuern von der IHK Würzburg-Schweinfurt.


Im Rahmen der Feierlichkeiten hatten sich die zwei Nachwuchskünstlerinnen Stefanie und Pia Fischer eine Überraschung ausgedacht. Das Musikstück „Mein kleiner grüner Kaktus" wurde von ihnen – passend zum Anlass - mit einem „modifizierten" Liedtext versehen und als „Der kleine fiese Schimmel, lebt unter dem Beton ..." neu interpretiert. Highlight des Abendprogramms war der Künstler Matthias Walz. Er ist kabarettistischer Pianist und bekannt aus der TV-Sendung "Fastnacht in Franken". Harald Führer moderierte durch den Abend.

 

www.schimmelpilz-forum.de | www.peridomus.de

 

Würzburger Schimmelpilz-Forum
Mitglieder des wissenschaftlichen Fachbeirats:
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter, Hochschule Mainz
Rechtsanwalt Hans-Dieter Fuchs, Anwaltskanzlei Fuchs und Kollegen, München
Prof. Dr. Christian Hanus, Donau-Universität Krems (Österreich)
Dr. Christoph Trautmann, Umweltmykologie GbR, Berlin
Dr. Gerhard Führer, peridomus Institut Dr. Führer, Würzburg/Himmelstadt
Gerd Warda, Chefredakteur Wohnungswirtschaft heute, Bosau


 

Mai 2017

Vorsicht bei Wasserschäden! Neue Untersuchung der Universität Innsbruck belegt mikrobielle Eskalation in Estrichdämmschichten

 

Was einige Schimmel-Experten aus praktischen Sachverständigentätigkeiten erfahrungsbedingt vermuteten, wurde nun durch eine Untersuchung an der Universität Innsbruck belegt: Eine mikrobielle Eskalation nach einer Durchfeuchtung von Estrichdämmschichten ist während der Trocknung nichtzu vermeiden.Dipl.-Ing. Univ. Ralf Gebauer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz sowieAbdichtungen, präsentierte erstmals vor größerem Fachpublikum beim 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum die Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit„Feuchteschäden an Fußbodenaufbauten".

 

In Wohn- und Bürogebäuden werden überwiegend schwimmende Estriche eingebaut. Kommt es in diesen Gebäuden zu einem Wasserschaden, läuft das Wasser über die Estrich-Randfugen und die sonstigen Öffnungen in die Dämmschichtebene unter dem Estrich. Die Stahlbeton-Geschossdecken und -Bodenplatten sind meist so dicht, dass das eingedrungene Wasser zunächst zwischen der Geschossdecke und der Dämmschichtebene verbleibt. Schon nach kurzer Zeit keimen und wachsen hier Mikroorganismen, wenn genügend freie Feuchtigkeit auf den Bauteiloberflächen vorhanden ist.

Um ein solches Wachstum zu beenden bzw. die Auskeimung zu verhindern und weitere negative Einflüsse der Feuchtigkeit auf Bauteile zu vermeiden, werden Estriche und die durchfeuchteten Dämmschichten unter den Estrichen technisch getrocknet. Der Trocknungserfolg ist jedoch durch Messung nicht sicher nachprüfbar. Zudem ist nach Feuchteeinwirkung die sich entwickelnde mikrobielle Situation unklar. Erst durch mikrobiologische Untersuchungen oder den Ausbau der Dämmschicht unter dem Estrich kann letztendlich ermittelt werden, ob in diesem Bodenaufbau durch die Befeuchtung eine mikrobielle Eskalation stattgefunden hat. In diesem Falle wäre jedoch die vorangegangene technische Trocknung wirtschaftlich sinnlos.

 

Dipl.-Ing. Univ. Ralf Gebauer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz und Abdichtungen aus Weilheim, untersuchte deshalb im Rahmen einer Dissertation an der Universität Innsbruck, ob schwimmend eingebaute Estriche auf verschiedenen Dämmschichten technisch vollständig (bis zur Ausgleichsfeuchte) getrocknet werden können. Da es sehr viele Estrich–Dämmschicht–Kombinationen gibt, wurden die am häufigsten vorkommenden Kombinationen untersucht. Diese sind Zementestriche mit Dämmung aus

 

– Faserdämmstoff (Mineralwolle, KMF) und
– Schaumkunststoff (expandiertes Polystyrol, EPS)

 

Außerdem sollte überprüft werden, inwieweit sich im Zuge der Trocknung eine mikrobielle Eskalation, insbesondere im Hinblick auf Schimmelpilze, vermeiden lässt.

 

Versuche im Freigelände
Für die Untersuchung wurde ein Versuchsstand mit zwei Räumen à 10 Quadratmeter Grundfläche errichtet. In diese Räume wurden nacheinander mehrere schwimmende Estriche eingebaut, bewässert und nach dem aktuellen Stand der Technik im Unterdruckverfahren wieder getrocknet. Anschließend wurde der Estrich jeweils mit der Dämmung ausgebaut. Die ausgebauten Dämmschichten (EPS und KMF) wurden weiter untersucht: Der Wassergehalt wurde ermittelt und mit dem Einbauwassergehalt verglichen. Außerdem wurden die Keimdichten (kultivierbare Schimmelpilz- und Bakteriensporen) der Dämmschichten bestimmt.

 

Gebauers Untersuchung belegt, dass bei den am häufigsten verwendeten Materialkombinationen eine technische Trocknung von Estrichen auf Dämmschichten nicht sicher und nicht vollständig erreicht wird. Eine mikrobielle Eskalation nach einer Durchfeuchtung von Estrichdämmschichten ist während der Trocknung unvermeidbar. Lediglich durch den Einbau einer Ventilationsschicht – eine Monofilamentlage – zwischen der Stahlbeton-Geschossdecke oder -Bodenplatte, konnte im Versuchsaufbau eine vollständige Trocknung der Dämmplatten erzielt werden. Hier stellte sich keine mikrobielle Eskalation ein.

 

Zum Verlauf der Trocknungsphase

Nach zwei Wochen (EPS-) bzw. drei oder vier Wochen (KMF-) Trocknung im Unterdruckverfahren war ein Feuchtegleichgewicht zwischen der Raumluft und der abgesaugten Luft erreicht. Es wurde kein weiteres Wasser aus der Estrichkonstruktion ausgetragen. Dennoch waren einzelne Dämmplatten nach dem Ausbau nass. Während der üblichen Trocknungszeiten können Fußbodenkonstruktionen mit schwimmend verlegten Estrichen also nicht sicher getrocknet werden, auch wenn Klimamessungen der Zu- und Abluft keine weitere Entfeuchtung ergeben. Laut Dipl.-Ing. Univ. Ralf Gebauer darf sogar bezweifelt werden, ob auch nach langen Trocknungszeiten eine vollkommene Entfeuchtung der Dämmplatten sicher erreicht wird. Offensichtlich erreicht die zum konvektiven Feuchtetransport erforderliche Luft nicht alle Bereiche der Dämmebene. Eine Entfeuchtung mit diffusivem Feuchtetransport dauert bei üblichen Aufbauten sehr lange oder ist unmöglich (beispielsweise bei einer Bodenplatte mit innenliegender Abdichtung, PE-Folie unter dem Zementestrich, Fliesenbeläge etc.).

 

Die Verkeimung des Substrats unter der Dämmebene hat nach den Untersuchungen von Gebauer keinen Einfluss auf die Keimbildung in der Dämmebene. Selbst bei günstigen Randbedingungen, wie Fluten mit Leitungswasser, nicht verschmutzte Randfugen, Trocknungsbeginn bereits zwei Tage nach Flutung etc. ist ein Auskeimen und Wachsen von Bakterien und Schimmelpilzen in der Dämmebene nicht vermeidbar. Wegen der sehr hohen Keimdichten von Bakterien sollten diese bei der Beprobung nicht vergessen werden. Sowohl die Feuchteverteilung als auch die Verteilung der Pilze in der Dämmebene war in kleinen Abständen stark unterschiedlich ausgeprägt. Wurde im Versuch präventiv eine Strömungsebene (z. B. Wirrgelege) unter der Dämmschicht eingebaut, konnte die Dämmschicht vollständig getrocknet und eine mikrobielle Eskalation verhindert werden.

 

Der ausführliche Fachbeitrag mit verschiedenen Probenergebnissen und dem Grundriss der Versuchsgebäude sind Bestandteil des Tagungsbandes und kann zum Selbstkostenpreis angefordert werden.

 

Das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum fand vom 31. März bis 1. April 2017 im Gesandtenbau der Residenz Würzburg statt. Veranstalter ist das unterfränkische Sachverständigen-Institut peridomus Dr. Führer.


 

März 2017

7. Würzburger Schimmelpilz-Forum
Vorbeugen ist besser: Schimmelschäden und Methoden der Prävention

 

Vom Freitag, 31. März bis Samstag, 1. April 2017 findet das 7. Würzburger Schimmelpilz Forum statt. Schimmelschäden und Methoden der Prävention lautet das Motto. Im Fokus stehen neue Untersuchungsverfahren, Einblicke in die derzeit üblichen Sanierungsmethoden und wirkungsvolle Vorsorgemaßnahmen.

 

Regelmäßig lüften, richtig heizen, keine Möbel an die Außenwände... In den Wintermonaten ist das Interesse der Verbraucher an Tipps rund um die Vermeidung von Schimmel enorm. Die Zahl der Ratgeber ist groß. Doch mit diesen Handlungsempfehlungen ist es in der Regel nicht getan. Meist ist die Bausubstanz betroffen. Wärmebrücken, Neubaufeuchte, Leckagen in der Luftdichtigkeitsebene, Leitungswasserschäden, fehlerhaft geplante oder falsch ausgeführte Dampfsperren sind nur ein paar der Feuchtequellen, die der Bausubstanz schaden und - sowohl im Neubau als auch im Bestand und bei Sanierungen - zu Schimmelpilzbefall führen. Dabei sind die Ursachen für die Entstehung von Schimmelpilzbelastungen scheinbar einfach, im Detail jedoch hoch komplex und teuer in der Sanierung. Prävention ist deshalb das A und O. Die Vorsorge muss bereits in der Planungs- und Bauphase ansetzen, hier ist sich der Wissenschaftliche Beirat des Würzburger Schimmelpilz-Forums einig. Das mittlerweile 7. Fachforum widmet sich daher Schimmelschäden und Methoden der Prävention. Neue Untersuchungsverfahren und die derzeitige Sanierungspraxis stehen im Fokus. Vorsorgemaßnahmen werden vorgestellt und auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft.

 

Alles Schimmel oder was?

Dieser Frage stellt sich Dr. Gerhard Führer, ö. b. u. v. Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Leiter des peridomus Instituts Dr. Führer. Seit rund 25 Jahren beschäftigt er sich mit Schimmel in Innenräumen und ist bundesweit gefragter Experte zu dieser Problematik.

Dr. Christoph Trautmann, Geschäftsführer der Umweltmykologie Berlin, erläutert das komplexe „Öko“-System Schimmel. Ein System, das länderübergreifend die Experten beschäftigt. Gesundheitliche Relevanz haben u. a. Schimmelpilzgifte. Über deren Nachweis, Toxizität und Verbreitung berichtet Prof. Dr. Manfred Gareis, Ordinarius der Tierärztlichen Fakultät der LMU München. Dr. Sonja Stahl, Sachverständige für Schimmelschäden informiert über den internationalen Stand der Diskussion zwischen Gesundheit und Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen.

 

Prävention statt kostenintensiver Sanierungen

Prävention und fachgerechte Sanierungen haben höchste Priorität und müssen schnellstmöglich zum Standard werden. Doch wie schaut es mit den Sanierungen in der täglichen Praxis aus? Volker Hummel, Sachverständiger für Schimmelschäden referiert über den Status Quo. Ralf Gebauer (ö.b.u.v. Sachverständiger für Wärme- und Feuchteschutz, Abdichtungen) stellt seine neuen wissenschaftlichen Untersuchungen vor: Welche Materialien sind bei Fußbodenkonstruktionen unter dem Gesichtspunkt Schimmeltoleranz besser oder weniger gut.

 

In der Talkrunde „Methoden der Prävention“ sprechen Referenten und Teilnehmer über Aufklärung und Schulung, schadenstolerante Konstruktionen und Materialien sowie Feuchtemanagement in Bau- und Planungsphasen.

 

Das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum findet am 31. März und 1. April 2017 im Gesandtenbau der Residenz Würzburg statt. Das Zwei-Tagesticket kostet 329 Euro zzgl. USt. Imbiss, Getränke und Mittagessen sind inklusive. Die Frühbucher-Rate beträgt 279 Euro zzgl. USt. Am Freitag, dem 31. März findet die schon traditionelle Abendveranstaltung „Schimmel live“ statt.

 

Das ausführliche Tagungsprogramm und die Fachbeiträge der Vorjahre finden Sie auf Schimmelpilz-Forum.de


 

August 2016

Schäden nach Starkregen und Hochwasser - Trocknung reicht nicht aus

 

  • Wasser geht, Schimmel kommt. Bei Wasserschäden nach Starkregen und Hochwasser liegen oftmals die Nerven blank. Eine schnelle Lösung wird gesucht. Die Gefahr fehlerhafter Sanierungen ist groß. Experten warnen daher: Trocknung alleine ist nicht ausreichend. Gerade fehlerhafte Sanierungen gefährden die Gesundheit der Betroffenen und verursachen enorme Folgekosten.
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  • Grundlage für Schimmel und Bakterien
    Unzählige Haushalte, Unternehmen und Organisationen wurden Opfer der jüngsten Hochwasserkatastrophen. Nasse Keller, feuchte oder sogar durchnässte Hauswände, Fußböden und Möbel sind die Folge der Überschwemmungen. Die Probleme scheinen mit dem Rückgang des Hochwassers, Trocknungsmaßnahmen, Reinigungsarbeiten und Schönheitsreparaturen gelöst. Doch häufig können trotz der Nutzung von Bautrocknungsgeräten Böden und Wände nicht schnell genug durchtrocknen. Innerhalb weniger Tage bilden sich Mikroorganismen, wenn sie nicht schon direkt durch verschmutztes (Hoch)Wasser eingetragen wurden. Feuchtigkeit ist die Grundlage für das Wachstum von gesundheitsgefährdenden Schimmelpilzen und Bakterien. Dabei benötigen diese keine Nässe – ausreichend ist schon eine gewisse Materialfeuchte.
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  • Mikrobielle Belastungen
    Problematisch sind schwer einsehbare Hohlräume wie beispielsweise Installationsschächte oder die Dämmebene der Fußbodenkonstruktion unter dem Estrich. Die Trocknung kann hier Wochen bis Monate dauern. „Sichtbarer Schimmel ist häufig nur die Spitze des Eisberges“, warnt Dr. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen. „Diese offensichtlichen Schäden sind regelmäßig mit nicht sichtbaren mikrobiellen Belastungen vergesellschaftet. Verdeckte Schimmelschäden sind weitaus gefährlicher, da sie selten entdeckt und in ihrer Auswirkung unterschätzt werden.“ Und obwohl die für viele Schimmelpilzarten typischen grau-schwarzen Verfärbungen mit pelzigen Strukturen an den Oberflächen (noch) gar nicht zu sehen sind, liegt ein massives Schimmelpilz- oder Bakterienproblem vor.
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  • Kosmetische Schnellsanierung – überteuerte Falschsanierung
    Die Mitarbeiter des peridomus Instituts verfügen über zahlreiche Erfahrungen: Einerseits auf der fachlichen Ebene bezüglich Trocknungszeiten und Schimmelwachstum, andererseits auch über die Vorgehensweisen von Schadensregulierern und vermeintlichen Fachleuten. In diesen Kreisen setzt nach jedem Hochwasser quasi eine „Goldgräberstimmung“ ein. Kosmetische Schnellsanierungen, überteuerte Falschsanierungen und sinnlose Maßnahmenpakete sind die Regel. Die Gesundheit ist gefährdet Schimmelpilze können krank machen. Das belegen viele Studien. Häufig treten Atemwegserkrankungen, allergische und asthmatische Reaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit auf. Eine sachgerechte Sanierung ist daher dringend erforderlich. Doch Experten gehen davon aus, dass bundesweit mindestens jede zweite Sanierung bei einer Schimmelpilzbelastung nicht fachgerecht ausgeführt wird und erneut saniert werden muss. So das Ergebnis einer Expertenbefragung im Rahmen des Würzburger Schimmelpilz Forums, einer jährlich stattfindenden internationalen Fachtagung. Dreiviertel der Befragten gehen sogar davon aus, dass 70 Prozent der Sanierungen fehlerhaft sind. Enorme Folgekosten für die Sanierung der Sanierung und eine erneute Minderung der Lebensqualität der Bewohner sind die Folge. Kosten und Unannehmlichkeiten, die vermeidbar wären. Eine Begutachtung mit mikrobiologischer Bestandsaufnahme vor der Sanierung würde wichtige Erkenntnisse liefern, Hinweise auf die auszuführenden Arbeiten geben und letztendlich einer Folgesanierung vorbeugen.
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  • Fachgutachten vor der Sanierung
    Dr. Gerhard Führer ist spezialisiert auf Schimmelpilzbelastungen und kennt die Problematik der Betroffenen sehr gut. Häufig ist im Vorfeld einer Folgesanierung der Rat seines Instituts gefragt. Führer empfiehlt bereits im Vorfeld der Erstsanierung einen Fachgutachter zu Rate zu ziehen, der sich auf Schimmelpilzbelastungen oder Schadstoffe spezialisiert hat. Diese verfügen über das fachspezifische Know-how, das bei derart komplexen Sachverhalten erforderlich ist. Oftmals werden im Expertengespräch auch wertvolle Tipps und kostengünstige Sanierungsalternativen aufgezeigt, wie beispielsweise bei der Sanierung der Dämmebene von Fußböden. Hier kann der Einsatz eines diffusionsoffenen Estrichfugensystems den kosten- und zeitintensiven Komplettrückbau der gesamten Fußbodenkonstruktion ersetzen.

 

Dezember 2015

6. Würzburger Schimmelpilz Forum
Feuchtigkeit in Fußbodenkonstruktionen und deren Folgen | Risiken - Kosten - Vorsorge

 

Vom 11. bis 12. März 2016 findet das 6. Würzburger Schimmelpilz Forum statt. Im Fokus steht die Feuchtigkeit in Fußbodenkonstruktionen und deren Folgen sowie deren Bedeutung für die Immobilienwirtschaft, die Rechtsprechung, die Versicherungen und die Politik.
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  • Fußbodenkonstruktionen sind häufig von Feuchteschäden betroffen. Bei einem Wasserschaden unter dem Estrich reichen in der Regel wenige Tage Feuchtigkeit für das Entstehen eines problematischen Schimmelpilzwachstums aus. Auch unerkannte oder nicht fachgerecht sanierte Wasserschäden, Neubaufeuchte und Kondenswasserbildung durch Wärmebrücken bei mangelnder Dämmung, führen zu Schimmelpilzbelastungen in der Dämmebene von Fußböden.
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  • Die mit Schimmelpilzbestandteilen belastete Luft aus dem Unterboden kann über die Randfuge in die Raumluft austreten. Beim Begehen des Fußbodens wird zudem der Unterboden geringfügig zusammengedrückt und damit ein Luftstoß in alle Richtungen ausgelöst. Gesundheitliche Beschwerden wie allergische Reaktionen, Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen etc. können die Folge sein. Eine sachgerechte Sanierung ist dringend erforderlich.
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  • Bei einer Sanierung mit Komplettrückbau müssen Fußboden, Estrich und Dämmung sowie evtl. auch die Fußbodenheizung und Rohrleitungen entfernt werden. Ein erheblicher finanzieller Aufwand steht an. Hinzu kommt der Nutzungsausfall der betroffenen Räumlichkeiten und damit logistische Konsequenzen für die Raumnutzer.
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  • Doch warum sind gerade Fußbodenaufbauten „schimmelproblematisch“? Ist evtl. bei der heutigen Bauweise eine Schimmelbelastung im Fußboden vorprogrammiert? Fallbeispiele sowie eine Betrachtung unter bautechnischen Gesichtspunkten sollen Antworten geben. Inwieweit energetische Sanierungen die Problematik verschärfen wird beleuchtet. Die Bedeutung von Schimmel im Fußboden für die Immobilienbewirtschaftung, die Versichungswirtschaft, die Rechtsprechung und die Politik wird erläutert.
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  • Weitere Themen sind Bioindikatoren für Schimmel, verdeckter Schimmel in Fußbodenkonstruktionen, Feuchtemessungen bei Schimmelschäden in Fußböden und „Keine Feuchtigkeit bei Trockenbau“. Vorgestellt werden die Ergebnisse eines Containerversuches zur Simulation von Schimmelwachstum auf ausgewählten Materialien der Fußbodenkonstruktion. Ein Erfahrungsbericht über vertretbare Alternative(n) zum Komplettrückbau der Fußbodenkonstruktion bildet den Abschluß der Vortragsreihe.
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  • Expertenwissen contra kostenträchtiger Sanierungen
    Prävention und fachgerechte Sanierungen haben höchste Priorität und müssen schnellstmöglich zum Standard werden. Erforderlich hierfür ist konsequente fachübergreifende Zusammenarbeit, der Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Einsatz aktueller
    Nachweismethoden. Darin ist sich der wissenschaftliche Fachbeirat des Würzburger Schimmelpilz-Forums einig.
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  • Die Themen des 6. Würzburger Schimmelpilz Forums im Detail:
    Warum sind Fußbodenaufbauten „schimmelpilzproblematisch“?
    - Fallbeispiel einer betroffenen Institution
    - Betrachtung unter bautechnischen Gesichtspunkten
    - Verschärfen energetische Sanierungen die Problematik?
    - Diskussionsrunde: Wie häufig und wie problematisch sind schimmelbelastete
    Fußbodenkonstruktionen?
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  • Schimmel im Fußboden
    - Wie gehen die Immobilienwirtschaft, die Rechtsprechung, die Versicherungswirtschaft und die Politik damit um?
    - Diskussionsrunde: Ist Schimmel in Fußbodenkonstruktionen ein bisher weitgehend unbekanntes gesamtgesellschaftliches Problem?
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  • Wie lässt sich Schimmel in Fußbodenkonstruktionen erkennen, beseitigen und vorbeugen?
    - Bioindikatoren für Schimmel
    - Verdeckter Schimmel in Fußbodenkonstruktionen
    - Feuchtemessungen bei Schimmelschäden in Fußböden
    - Keine Feuchtigkeit bei Trockenbau
    - Containerversuch zur Simulation von Schimmelwachstum auf ausgewählten
    - Materialien der Fußbodenkonstruktion
    - Vertretbare Alternative(n) zum Komplettrückbau
    - Diskussionsrunde: Wie sollen risikoarme Fußbodenkonstruktionen aussehen, um Schimmelwachstum möglichst zu vermeiden?
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  • Das 6. Würzburger Schimmelpilz-Forum findet am 11. und 12. März 2016 im Tagungscenter der B. Neumann Residenzgaststätten in Würzburg statt. Das Zwei-Tagesticket kostet 299 Euro zzgl. USt. Imbiss, Getränke und Mittagessen sind inklusive. Die Frühbucher-Rate beträgt bis 10. Februar 2016 nur 249 Euro zzgl. USt.
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  • Die Teilnahme an der Abendveranstaltung am 11. März kostet 39 Euro zzgl. USt. Sie beinhaltet einen Rundgang durch das Weingut Juliusspital und eine fränkische Brotzeit.
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  • Ausführliche Informationen zum Tagungsprogramm und den Veranstaltungszeiten aufSchimmelpilz-Forum.de

 

März 2014

4. Würzburger Schimmelpilz Forum

Sanierung der Sanierung


 

März 2013

3. Würzburger Schimmelpilz Forum

Schimmelpilzschäden im Neubau und Bestand


 

Mai 2012

Vorstellung von SCHIMMELSTOPP

Fachbuch "Praxis-Handbuch Schimmelpilzschäden, Diagnose und Sanierung" Rudolf Müller-Verlag


 

März 2012

2. WÜRZBURGER SCHIMMELPILZ-FORUM

Schimmel im Neubau


 

März 2012

Interview des Bayerischen Rundfunks mit Dr. Gerhard Führer

Anlass: 2. Würzburger Schimmelpilz Forum -
Interview


 

November 2011

Ökologisch sanieren bei Schimmelpilzbefall

Bericht in "Berliner Lokalnachrichten"-
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Mai 2011

Expertentipp: Standpunkt "Schadstoffe in Innenräumen"

BVS Sachverständige Bayern, Fachbereich Bau -
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März 2011

TV-Bericht zum 1. Würzburger SCHIMMELPILZ-FORUM


 

März 2011

1. WÜRZBURGER SCHIMMELPILZ FORUM

Neueste wissenschaftlich-technische Erkenntnisse - aktuelle Nachweismethoden - Innovative Sanierungstechniken!


 

April 2009

DCONex, Augsburg

Vortrag: Gerhard Führer
Diffusionsoffenes Estrichfugensystem SCHIMMELSTOPP


 

Februar 2009

2. Deutschen Forum Innenraumhygiene in Essen

Vortrag: Gerhard Führer
Diffusionsoffenes Estrichfugensystem SCHIMMELSTOPP


 

September 2008

Feuchtigkeit unter dem Fußboden: Ein Schimmelproblem und seine Lösung

Ein Artikel von Dr. Gerhard Führer in der Zeitschrift "Bauen und Renovieren".

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April 2008

Praxis-Tipp: Abdichten statt entfernen

Schimmel im Fußbodenaufbau bedeutete bisher umfangreiche Sanierungen. Bei dem neu entwickelten Estrichfugensystem wird nur noch die Estrichfuge verschlossen, damit keine Sporen und Partikel mehr in die Raumluft entweichen können.

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April 2008

Das Estrichfugensystem Schimmelstopp auf der Internationalen Handwerksmese in München

Ein Fachbericht mit Fragebogen zum Erkennen verdeckter Schimmelprobleme.

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Februar 2008

Internationale Handwerksmesse, München

Präsentation des diffusionsoffenen Estrichfugensystems SCHIMMELSTOPP
am Messestand des Bundeswirtschaftsministerium


 

Oktober 2007

Den Schimmel verschließen, nicht entfernen

Das patentierte Estrichfugensystem erleichtert die Sanierung betroffener Stellen. (Modernisierungs Magazin 10/2007)

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Mai 2007

Diffusionsoffene Estrichfugensysteme als alternative zur Fußbodenkomplettsanierung, Vortrag am Umweltbundesamt in Berlin

Autor: Gerhard Führer
Kurzfassung im Tagungsband der 14. WaBoLu-Innenraumtage, Hrsg.: Verein für Wasser-, Boden- und Lufthygiene (WaBoLu e.V.), Gelsenkirchen
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September 2007

Feuchtigkeit unter dem Fußboden: Ein Schimmelproblem und dessen Lösung

Autor: Gerhard Führer
Die Wohnungswirtschaft 9
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Oktober 2007

SCHIMMELSTOPP - Diffusionsoffenes Sanierungssystem

Referent: Gerhard Führer
1. Deutsches Forum Innenraumhygiene in Bochum


 

Dezember 2007

Wenn´s unter dem Fußboden feucht ist

Autor: Gerhard Führer
Bau und Möbelschreiner - BM
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2006

Sachgerechte Sanierung von Schimmelschäden

Autor: Gerhard Führer
Tagungsband „Umweltgerechtes und gesundes Bauen und Wohnen“, Hrsg: Bundesverband für Umweltberatung e. V., Bremen
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Mai 2005

Sanierung verdeckter Schimmelschäden

Autor: A. Berg
Tagungsband der 12. WaBoLu-Innenraumtage in Berlin, Hrsg.: Verein für Wasser-, Boden- und Lufthygiene (WaBoLu e.V.), Gelsenkirchen


 

Aril 2004

Schimmelpilze in Innenräumen erkennen und richtig sanieren

Autor: Gerhard Führer
Umwelt Medizin Gesellschaft
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2004

Neues, kostengünstiges Sanierungsverfahren bei Schimmel- / Bakterienbefall unter einem schwimmenden Estrich: Diffusionsoffenes Fugenabdichtungssystem

Autor: Gerhard Führer
Immobiliensanierung - Bauschäden und Instandsetzung, Instandhaltung und Modernisierung (Nachschlagewerk)
Herausgeber: WRS Verlag / Haufe Mediengruppe, München / Planegg
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2003

Schimmelbildung in Gebäuden

Autoren: G. Führer, J. Gänßmantel (Herausgeber)
Lose Blattsammlung FORUM-Verlag


 

AKTUELLES

 

Buchtipp: Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau
Führer & Kober | Bundesanzeiger Verlag
Zum Buch

 

Perfekte Kombination!
8. Schimmelpilz-Forum & 25 Jahre peridomus ein voller Erfolg

Zum Beitrag

 

Taifun in der Fußbodenkonstruktion
Film-Mitschnitt während einer Probeentnahme. Sie sehen umher wirbelnde Styroporkügelchen in der Fußbodenkonstruktion.

 
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